Trumps Golf-Mogeleien belasten die Ehe: Melanias Täuschung enthüllt

Ein Spitzenspieler mit fragwürdigen Ergebnissen

Gelegentliches Aufschneiden über sportliche Leistungen am Wochenende ist eine zutiefst menschliche Schwäche. Die meisten Hobbygolfer übertreiben ihrer Partnerin gegenüber schon mal ein bisschen – doch die Sache bekommt eine völlig andere Dimension, wenn der Erzähler der amtierende Präsident der Vereinigten Staaten ist.

Donald Trump lässt kaum eine Gelegenheit aus, sein außergewöhnliches Talent auf dem Golfplatz herauszustellen. Er präsentiert sich seit Jahren als Golfer der Elitenklasse und verweist stolz auf eine scheinbar endlose Siegesserie auf den Plätzen, die er selbst besitzt.

Renommierte Sportanalysten schütteln über seine unglaublichen Scorekarten jedoch regelmäßig den Kopf. Der angesehene Experte und Autor Rick Reilly bewertete Trumps Praktiken auf dem Platz in aller Deutlichkeit – auf einer Schummel-Skala von eins bis zehn vergab er ihm die Note elf. Eine eingehende Analyse seines Spiels ergab, dass der Präsident auf einem Handicap von drei besteht und sich rühmt, achtzehn Clubmeisterschaften gewonnen zu haben.

Wie man seine eigene Ehefrau mühelos täuscht

Neben den sportlichen Ungereimtheiten tauchen auch amüsante Einblicke in das Familienleben auf. Ian Gillule, ein ehemaliger Manager des Luxusresorts in Westchester, brachte kürzlich eine Geschichte ans Licht, die detailliert beschreibt, wie der Präsident seiner eigenen Frau Sand in die Augen gestreut hat.

Als Melania Trump begann, sich genauer für eine bestimmte Trophäe zu interessieren, fehlte ihr der nötige Kontext. Verwirrt fragte sie das Personal nach der genauen Bedeutung der Kategorie „Super Seniors“.

Die Antwort ihres Mannes war ein Meisterstück spontaner Improvisation. Mit einem verschmitzten Augenzwinkern erklärte er ihr, dass dieser Titel weit prestigeträchtiger sei als eine gewöhnliche Clubmeisterschaft. Da die First Lady die Feinheiten der Golfterminologie nicht im Detail kannte, nahm sie seine kleine Lüge vollkommen arglos hin.

Champion noch vor der Eröffnung des Clubs

Einige der präsidialen Triumphe erregen aus rein logischen Gründen erhebliche Aufmerksamkeit. In seinem exklusiven Club in West Palm Beach hängt zum Beispiel eine Gedenktafel an der Wand, die ihn stolz als Männerchampion des Jahres 1999 ausweist.

Genau diese Jahreszahl wirft allerdings berechtigte Fragen auf. Das besagte Resort in Florida hatte zu diesem Zeitpunkt seine Tore für die Öffentlichkeit noch gar nicht geöffnet.

Das langjährige Rätsel musste schließlich die ehemalige Sprecherin Hope Hicks aufklären. Sie erläuterte, dass Trump damals im November lediglich eine informelle Runde im Rahmen eines Testbetriebs mit einigen der ersten Mitglieder gespielt hatte. Dieses Eröffnungsspiel im Probebetrieb erklärte er daraufhin ohne jegliches Zögern zur offiziellen, vollwertigen Meisterschaft.

Eine schier endlose Sammlung von Trophäen

Beeindruckende sportliche Erfolge scheinen auch in der Gegenwart kein Ende zu nehmen. Erst kürzlich verbreiteten sich Aufnahmen im Internet, auf denen der Staatschef in seinem Club in Bedminster, New Jersey, stürmischen Applaus entgegennimmt. Anlass der ausgelassenen Feierlichkeiten war der Gewinn von zwei weiteren Meisterpokalen.

Dank dieser jüngsten Errungenschaften soll sich seine Gesamtsammlung an Siegen in seinen privaten Resorts auf sagenhafte vierzig belaufen. Das Weiße Haus veröffentlichte darüber hinaus kürzlich die Ergebnisliste des Turniers von 2025. Aus dem offiziellen Dokument ging eindeutig hervor, dass der Präsident den Wettkampf mit einem gewaltigen Vorsprung von zehn Schlägen dominierte – wenngleich nach der abschließenden Handicap-Berechnung dieser imposante Abstand auf lediglich einen einzigen Schlag zusammenschrumpfte.

Author

  • Markus Steiner ist ein österreichischer Autor mit Interesse an Haushalt, Garten und cleveren Alltagstipps. Er teilt nützliche Ratschläge und inspirierende Ideen für ein komfortables Zuhause.

Scroll to Top