Das Amt des US-Präsidenten bringt täglich ernsthafte Sicherheitsrisiken mit sich
Wer das höchste Amt der Vereinigten Staaten bekleidet, lebt unweigerlich mit ständigen Bedrohungen. Doch wenn das neue Präsidentenflugzeug nicht über die fortschrittlichen Abwehrsysteme seines Vorgängers verfügt und Feinde genau das wissen, muss das Sicherheitsteam blitzschnell und unkonventionell handeln.
Genau ein solches dramatisches Szenario spielte sich vergangenen Monat während eines Besuchs der amerikanischen Regierung in der Türkei ab.
Ein geheimer Abflug mit einem geheimen Flugzeug
Beim Abflug vom jüngsten NATO-Gipfel in Ankara inszenierte Donald Trump eine außergewöhnlich raffinierte Sicherheitsoperation. Anstatt wie geplant in das offizielle Staatsflugzeug zu steigen, wechselte er heimlich in eine völlig andere Militärmaschine.
Ursprünglich war geplant, dass er den Rückflug in dem neuen Regierungsflugzeug antritt, das die USA als Geschenk aus Katar erhalten hatten. Wegen einer sehr konkreten und unmittelbaren Bedrohung durch den Iran musste das Sicherheitsteam jedoch in letzter Minute radikal umdisponieren und auf das bewährte ältere Air Force One-Modell zurückgreifen.
Ablenkungsmanöver über soziale Medien
Um von dem plötzlichen Planwechsel abzulenken, nutzte der Präsident soziale Medien, um eine perfekte Tarnung zu erschaffen. Er teilte öffentlich mit, den luxuriösen neuen Jet bewusst ausgelassen zu haben, weil er ihn zum britischen Militärstützpunkt Mildenhall schicke.
Diesen Schritt präsentierte er als Belohnung für amerikanische Soldaten. Er erklärte, den tapferen Männern und Frauen in Uniform die Ehre gönnen zu wollen, die prächtige Maschine als Allererste aus nächster Nähe zu besichtigen.
In Wirklichkeit geschah jedoch nichts davon — der Präsident kehrte auch nicht mit der alten, vertrauten Präsidentenmaschine nach Hause zurück.
Eine Aktion wie aus einem Hollywood-Thriller
Der eigentliche Flugzeugwechsel glich einer packenden Szene aus einem Actionfilm. Vor den Kameras ließ sich der Präsident demonstrativ beim Einsteigen fotografieren, um den Eindruck eines ganz normalen Abflugs zu erwecken.
Sobald er jedoch aus dem Blickfeld der Kameras verschwunden war, schlüpfte er unauffällig in einen gewöhnlichen Flughafencateringwagen. Dieser unscheinbare Lieferwagen brachte ihn anschließend unbemerkt zu einer wesentlich kleineren Militärmaschine, der Air Force C-32A.
Das Manöver verlief in derart strikter Geheimhaltung, dass weder die mitreisenden Journalisten noch ein Großteil des Weißen-Haus-Personals davon wusste. Alle glaubten, gemeinsam mit dem Präsidenten nach Hause zu fliegen.
Journalisten unwissentlich einem Risiko ausgesetzt
Bereits zuvor war bekannt geworden, dass das katarische Geschenkflugzeug bei weitem nicht über so fortschrittliche Abwehrsysteme verfügt wie die klassischen Präsidentenmaschinen. Das Durchsickern dieser sensiblen Sicherheitsinformationen hatte damals eine harte Reaktion der Regierung ausgelöst, die mit aller Kraft versuchte, die Quelle innerhalb der Medien ausfindig zu machen — ein Schritt, den viele als schwerwiegenden Eingriff in die Pressefreiheit bewerteten.
Die im vermeintlichen Präsidentenflugzeug mitreisenden Pressevertreter erhielten kurz vor dem Start striktes Verbot, aus den Fenstern zu schauen, und mussten sämtliche Rollos herunterziehen. Dies sollte offenkundig verhindern, dass sie bemerkten, wie das Staatsoberhaupt und seine engsten Mitarbeiter zu einer sichereren Maschine wechselten.
Als die Reporter später nach dem Grund für diese ungewöhnliche Maßnahme fragten, erhielten sie eine erschütternde Antwort. Der Präsident teilte ihnen offen mit, dass sie sich auf einem Hochrisikoflug befunden hatten — wegen der „Schurken“, mit denen Amerika derzeit im Konflikt liege.
Die Situation spitzte er noch weiter zu, indem er erklärte, ganz oben auf der iranischen Todesliste zu stehen. Mit einer düsteren Bemerkung an die Journalisten schloss er: Sollte er eines Tages verschwinden, würden sie es auch — und vielleicht sollten sie ernsthaft über einen Berufswechsel nachdenken.










